Aus dem Schulleben

Jugend forscht 2017 - Landeswettbewerb

Britta Kemnitz
Montag, 08. Mai 2017




Nachdem unsere Schüler in drei von sieben Fachgebieten den Regionalsieger gestellt hatten, hieß die nächste Etappe bei Jugend forscht: Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Alle Schüler nahmen zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teil und waren beeindruckt vom Niveau der Arbeit der teilnehmenden Jungforscher aus ganz Niedersachsen. Zwar ging es darum, eines der wenigen und begehrten Tickets für den Bundeswettbewerb zu lösen, aber besonders der Austausch unter den Jugendlichen und die gegenseitige Achtung vor der Leistung der anderen prägten die Tage und wirken noch lange nach.

In sieben Kategorien wurde jeweils ein Landessieger ermittelt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Für die Wettbewerbsteilnahme ist eine schriftliche Arbeit (max. 15 Seiten) und ein Poster mit den Ergebnissen anzufertigen. Anhand des Posters stellen die Teilnehmer ihre Arbeit einer Jury aus Fachleuten vor. Aus dem Urteil dieser drei Leistungen ergibt sich dann die Platzierung im Wettbewerb. Wie bei der Olympiade werden die drei ersten Plätze ausgezeichnet.

Landessieger Niedersachsen ist leider keine der drei Arbeiten geworden, aber es wurden zwei gute 3. Plätze erreicht und zusätzlich der Sonderpreis „Naturschutz und Biodiversität“ (gestiftet vom NABU) gewonnen.

In der Fachrichtung Mathematik/Informatik waren Nicolay Strohschen (11. Jahrgang) und Phillip Ahlers (12. Jahrgang) an den Start gegangen. Mit einem Computer-Programm simulierten die beiden Schüler die Evolution einer Art. (Betreuerin: Frau Kemnitz)

In der Fachrichtung Biologie wurde Ole Riegel (11. Jahrgang) Dritter und erhielt den Sonderpreis. Bei Oles Arbeit handelt es sich um eine Bestandsaufnahme: „45 Jahre Naturschutzgebiet (NSG) Fintlandsmoor“. (Betreuer: Herr Riegel)

In der Fachrichtung Geo- und Raumwissenschaften erreichten Malte Hemmieoltmanns (Klasse 10f) und Lasse Riegel (Jg. 10 RDS) ebenfalls Rang 3. Ihre Arbeit trägt den Titel „Vom Moorsee zum Niedermoor“. In einem ehemaligen Hochmoorgebiet südlich von Neuenburg haben die beiden Schüler einen verlandeten Moorsee wiederentdeckt und untersucht. (Betreuer: Herr Riegel)

Unabhängig vom jeweiligen Erfolg berichten ehemalige Teilnehmer immer wieder, wie wertvoll die Teilnahme und die dabei gewonnenen Erfahrungen für ihr Studium und ihren Beruf seien.

Nach der feierlichen Preisverleihung gab es aus Westersteder Sicht einen weiteren Grund zur Freude: Dr. Daniel Osewold wurde zum neuen Landeswettbewerbsleiter ernannt.

Wer Interesse an den Naturwissenschaften hat und eine spannende Idee verfolgen möchte, kann sich in unserer Schule an Frau Kemnitz oder Herrn Dr. Osewold wenden.

Betriebserkundung: Zu Besuch bei Semcoglas

Mette Janßen, Fabian Müller, Simon Thyen (9e)
Dienstag, 02. Mai 2017




Am 20.03.2017 haben wir im Fach Politik-Wirtschaft mit Herrn Hethey und Frau Kirmis den Betrieb Semcoglas in Westerstede erkundet. Bei diesem Besuch haben wir viele spannende Eindrücke über das Unternehmen und generell über die Glasproduktion gewonnen.

Der Betrieb wurde uns von Auszubildenden mithilfe einer Powerpoint-Präsentation und einer Betriebsbesichtigung vorgestellt. So erhielten wir erste Betriebseindrücke vor unserem Praktikum im Juli und können uns besser auf eine Arbeit in den Unternehmen einstellen, in denen wir unser Praktikum absolvieren.

Im Betrieb Semcoglas werden von Flachglasmechaniker/in über Industriekaufmann/frau bis hin zu IT-Spezialist/in viele verschiedene Berufe ausgeübt. Hierbei genügt zum Beispiel für eine Tätigkeit in der Produktion ein Hauptschulabschluss, während es gern gesehen wird, wenn man als Industriekaufmann/frau oder IT-Spezialist/in das Abitur hat. Außerdem kann man bei Semcoglas auch ein Praktikum machen, bei dem man den ganzen Betrieb kennenlernt und praktische Erfahrungen in jedem Bereich der Firma sammelt.

Der Besuch dieses Betriebs hat uns gefallen, da wir den Alltag in so einem großen Unternehmen kennenlernen und neue Anhaltspunkte für die spätere Berufswahl bzw. Ausbildungsentscheidung erhalten konnten. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Azubifirma YOUNG Semco, eine Firma, die allein von den Auszubildenden geführt wird. In dieser entwickeln, produzieren und vertreiben diese selbstständig ihre eigenen Produkte.

Semcoglas ist eine Firma mit Zukunft, was man zum Beispiel an diesem Azubiunternehmen, an ihrem hohen Umsatz und auch an ihren hohen jährlichen Investitionen erkennen kann.

Wir bedanken uns dafür, dass wir diesen Betrieb besuchen und so viele neue, interessante Informationen erhalten konnten!

Schülerbands spielen Rock und Pop: Mensa voll besetzt

Nele Fischer, Jg. 11
Sonntag, 23. April 2017




Am 3. März 2017 fand, organisiert von Frau Schlichting, in der voll besetzten Mensa ein Konzert aller Bands unserer Schule statt. Auf dem Programm standen die Klasse 7a, die Bands Dead Fuse, Disrupted, Drowned In A Daydream (mit Gastsänger/innen), Everend, The Fuzzels, zwei Duos sowie die beiden Solistinnen Anna Glashagen und Leandra Widow. Zum größten Teil wurden Songs gecovert, aber ein paar selbst komponierte Stücke gab es auch zu hören. Den Abschluss bildete das Lied „We Are The World“, das alle Musizierenden gemeinsam (es waren etwa 40!) erfolgreich dem Publikum präsentierten.

Uns allen hat es großen Spaß gemacht, unser Können zu zeigen und es mit anderen zu teilen.

Schulschachturnier in Schortens

Schach-AG
Montag, 03. April 2017




Michael Tillmans (6b):
Zum achten Mal fand am 25.1.2017 im Bürgerhaus in Schortens das Schulschachturnier statt. Allein aus dem 6. Jahrgang traten insgesamt über 10 Mannschaften an und die Stimmung war sehr gut. Auch die Atmosphäre im Bürgerhaus war hervorragend. Ich war zum ersten Mal bei so einem Turnier dabei, und es war sehr aufregend für mich. Ich habe viele nette Leute kennengelernt. Meine Mannschaft und ich haben alles gegeben und zum Schluss den 3. Platz erreicht. Insgesamt war es ein tolles Ereignis und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Matthias Tillmans (6b):
Wir hatten nach unserer Ankunft noch Zeit, uns in der riesigen Halle an einem der vielen Tische warm zu spielen. Danach ging es los. Jeder (abgesehen von den Ersatzspielern) durfte siebenmal antreten. Es lief sehr gut für unser Team und wir schafften es auf den dritten Platz. Leider verpassten wir so knapp die Qualifikation fürs Finale. Doch es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Eric Keller (6d):
Wir hatten uns schon lange auf das Turnier vorbereitet und endlich war es so weit. Im Bürgerhaus war schon alles aufgestellt. Dann ging es los – das erste Spiel: 4 gegen 4. Mit einem schlauen Schachzug, dem so genannten Schäferzug, setzten wir sofort alle schachmatt. Das war unser erster Sieg des Tages und wir freuten uns alle riesig. Mit viel Ehrgeiz stürzten wir uns in den nächsten Kampf!

Marek Nannen (6b):
Am Anfang war es ein komisches Gefühl, denn an dem Turnier nahmen viele Mannschaften teil, und ich kannte außer den Schülern von unserer Schule niemanden. Aber es war schon ziemlich cool, dass so viele Kinder Schach gespielt haben, und es war sehr spannend. Ich habe mich mit meinem Freund abgewechselt und wir haben kein Mal verloren. Am Ende erreichten wir unter elf Mannschaften den dritten Platz. Leider fahren nur der Erst- und Zweitplatzierte zum Finale, aber trotzdem war es eine tolle Erfahrung.

Felix Neuhaus, Fabian Müller, Daniel Yao (9e)
Am 27. Januar 2017 haben die Teilnehmer der Schach-AG an einem Schachturnier in Schortens teilgenommen. Als wir nach einstündiger Fahrt gegen 10:00 Uhr bei dem Turnier ankamen, waren schon alle Schachbretter inklusive der Spielfiguren, Schachuhren, Tische und Stühle aufgebaut. Es waren viele Schüler verschiedener Altersklassen und Schulen dabei. Wir konnten zunächst unsere Taschen an einem Platz ablegen und uns noch ca. 10 Minuten einspielen. Daraufhin folgte eine kurze Begrüßung des Veranstalters und eine Einführung in das Turniersystem. Man musste mit seinem Team, welches aus 4 Spielern bestand, gegen die anderen 4-köpfigen Teams spielen. Insgesamt haben wir 7 Spiele gespielt, von denen wir die meisten verloren haben. Man merkte den Unterschied an Erfahrung und Wissen, obwohl die Zehntklässler nur ein Jahr über uns sind. Nichtsdestotrotz hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht, auch weil die anderen Spieler uns viele Tricks gezeigt und Tipps gegeben haben. Die einzelnen Spiele waren anstrengend, aber die Gegner sympathisch. Nach den einzelnen Partien tauschten wir uns untereinander aus, um die eigenen Spielschwächen zu erkennen. Gegen 14:00 Uhr kam unser Bus und wir fuhren wieder zum Gymnasium.

Mit „Erasmus+“ in Italien

Andra Martens, Frederike de Wall, Aaron Dulle, Marvin Elling (Jg. 9)
Mittwoch, 29. März 2017




Im Rahmen des „Erasmus+“-Projektes an unserer Schule sind wir, vier Schüler aus dem 9. Jahrgang der Europaschule Gymnasium Westerstede, vom 19.2. bis zum 25.2.2017 mit unseren Lehrerinnen Frau Cabrera-Krügel und Frau Bosselmann nach Neapel (Italien) gereist. Wir beschäftigen uns in unserem „Erasmus+“-Projekt mit dem Thema „Keep on shining – a project on lighthouses“. Hieran nehmen auch Schulen aus Finnland, Spanien, Griechenland und Italien teil.

Am Sonntag, 19.2. landeten wir nach sechs Stunden Reisezeit mit einem Zwischenstopp in München gesund und heil in Neapel – für zwei von uns war es der erste Flug. Unsere Gastfamilien warteten schon auf uns und begrüßten uns sehr herzlich. Nun hieß es erst mal Abschied nehmen von unseren Klassenkameraden: Mit einem noch recht mulmigen und aufgeregten Gefühl schlossen wir uns unseren Gastfamilien an.

Am nächsten Morgen wurden wir in der Aula der Partnerschule G.B. Vico von dem gesamten Jahrgang unserer Austauschschüler begrüßt. Nun wurde es sehr offiziell. Wir sangen die Hymnen aller fünf teilnehmenden Länder (Italien, Spanien, Finnland, Griechenland und Deutschland), danach stellten die Italiener und Spanier ihre Schulen vor. Am Nachmittag besuchten wir die Festung Castel Sant’Elmo und hatten von dort einen atemberaubenden Blick auf die Bucht von Neapel und den Vesuv. Anschließend waren wir im Kloster Certosa di San Martino. Den Abend verbrachten wir mit unseren Gastfamilien.

Für den darauf folgenden Tag war ein sehr spannender Ausflug geplant. Wir fuhren zum Leuchtturm Capo Miseno, wo der Leuchtturmwärter uns seinen Leuchtturm zeigte. Er lebt dort mit seinem kleinen Hund und betreut von hier aus zwei weitere Leuchttürme. Er ist einer von wenigen Leuchtturmwärtern, die noch in ihrem Leuchtturm leben, denn mittlerweile ist vieles elektronisch gesteuert und daher nicht mehr so wartungsabhängig. Von dort hatten wir einen fantastischen Ausblick auf Capri und Ischia. Nach einer kleinen Mittagspause fuhren wir zum Krater Solfatara, wo stinkende Schwefelschwaden aufsteigen. Dort wurden wir auf die Besonderheiten dieses schlafenden Schwefelvulkans hingewiesen. Eigentlich wunderschön, aber gerochen hat es wirklich nicht so gut.

Der Mittwochvormittag war der Projektarbeit gewidmet. Wir erstellten Plakate über die Leuchttürme und arbeiteten in gemischten Gruppen zusammen. Es war toll, mit den italienischen, finnischen, spanischen und griechischen Schülern zusammenzuarbeiten. Wir hatten viel Spaß. Am Nachmittag lernten wir ein wenig die Altstadt von Neapel kennen. Wir besuchten die Kathedrale San Lorenzo und das ehemalige Kloster San Lorenzo Maggiore, unter dem sich die Ruine eines römischen Marktes befindet. Danach hatten wir frei und unternahmen etwas mit unseren italienischen Freunden.

Am Donnerstag besuchten wir die Katakomben von San Gennaro, welche am Ende des dritten und zu Beginn des vierten Jahrhunderts erbaut wurden. Dieser Ausflug war sehr eindrucksvoll, weil wir einen interessanten Einblick in die Geschichte von Neapel gewinnen konnten. Den Nachmittag verbrachten wir mit Projektarbeit. Wir setzten einige unserer Geschichten, die wir in unseren Heimatländern geschrieben hatten, in ein szenisches Spiel um, und auch wenn nicht alles perfekt klappte, hatten wir sehr viel Spaß.

An unserem letzten Tag wurden vormittags die letzten Interviews mit Leuchtturmwärtern aus den einzelnen Ländern vorgestellt, und wir schlossen die Arbeit an unseren Plakaten ab. Beim anschließenden Feedback waren wir uns alle einig, dass das Treffen in Neapel großartig war und wir noch mehr Zeit hätten haben wollen, um uns noch besser kennenzulernen.

Am Nachmittag besichtigten wir noch das Rathaus von Neapel und wurden vom Bürgermeister von Neapel begrüßt. Abends waren wir dann in der Oper San Carlo – ein beeindruckendes Opernhaus mit über 3000 Sitzplätzen. Wir sahen „Die Zauberin“ von Tschaikowski. Atemberaubend! Von vielen neuen Freunden mussten wir uns an diesem Abend schon verabschieden, was nicht ohne Tränen verlief.

Am Samstag, nach nur sechs Tagen, flogen wir wieder nach Hause. Der Abschied fiel uns sehr schwer, doch unsere Gastgeber werden im Mai für eine Woche nach Deutschland kommen und in Westerstede am Projekt teilnehmen. Wir freuen uns schon sehr auf sie.

Insgesamt war es eine wunderschöne Zeit, wir konnten viele Eindrücke sammeln, die wir erst einmal verarbeiten müssen.

Bezirksentscheid „Jugend Trainiert Für Olympia“ – Gymnasium Westerstede mit 3 Teams am Start

Jens Kolb
Mittwoch, 22. März 2017




Gleich mit 3 Mannschaften war das Gymnasium Westerstede beim JTFO-Bezirksentscheid im Tischtennis vertreten. Während sich die Mädchenteams den Gegnerinnen leider geschlagen geben mussten und in der WK III und WK IV jeweils den 4. Platz belegten, schlugen sich die Jungen äußerst wacker. In der Dreier-Vorrundengruppe konnte sowohl das Team des Schulzentrums Saterland (5:3) als auch das des Alten Gymnasiums Oldenburg (5:2) geschlagen werden.

Der Gegner im Finale – die Mannschaft des Tischtennis-Internats der KGS Schinkel – war dann aber erwartungsgemäß eine Nummer zu groß (0:5). Der 2. Platz kann aber trotzdem als großer Erfolg verbucht werden. Herzlichen Glückwunsch!

Erster Platz in der Landesrunde der Mathematik-Olympiade

Timo Gradl
Freitag, 17. März 2017




Am 24./25. Februar hat die Landesrunde zur Mathematik-Olympiade 2016/17 stattgefunden. Wie jedes Jahr trafen sich an diesem Wochenende die ca. 200 besten Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker Niedersachsens in Göttingen. Auch von unserer Schule hatten sich eine Schülerin und ein Schüler qualifiziert. Jesse Müller (Klasse 5c) konnte sich dabei als Landessieger in Jahrgang 5 behaupten. Wir gratulieren herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!

Hinweis: Die Fotos entstammen der Homepage des Veranstalters (www.mo-ni.de)

Chemol hoch 2 - Berufsorientierung trifft Chemie

Britta Kemnitz
Montag, 13. März 2017




„Neben den klassischen chemischen Berufen gibt es mittlerweile noch viele weitere interessante Berufsfelder mit deutlichem Chemiebezug, die vielen noch nicht bekannt sind. Das Schülerlabor ChemOL2 ermöglicht es den Jugendlichen, anhand von berufsorientierten, experimentell ausgerichteten Lernaufgaben verschiedene chemische Umweltschutzberufe kennen zu lernen." (www.uni-oldenburg.de)

Nach dieser Ankündigung folgten interessierte 25 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs dem Ruf der Universität Oldenburg, um am Projekt Chemol hoch 2 teilzunehmen.

Sie führten dort einen Vormittag lang selbstständig zahlreiche Experimente im Kontext der Analytik durch. Die Aufgabe bestand darin, Düngerproben auf ihren Ionengehalt zu untersuchen und auf der Grundlage der Ergebnisse einem Landwirt eine Empfehlung zum sinnvollen Düngen des Feldes für den Kartoffelanbau zu geben. Neben der Erkenntnis, dass man viel stehen muss, machten die Schülerinnen und Schüler vor allem im experimentellen Arbeiten mit Blind- und Vergleichsproben hilfreiche Erfahrungen zum Arbeitsalltag eines Chemikers. Zudem erhielten sie durch die Anwendungsaufgabe einen praxisnahen Einblick in den Alltag von z.B. Agrar-Biologen oder Umweltwissenschaftlern und wurden sensibilisiert für das weite Anwendungsgebiet chemieaffiner Berufe.

Drei Arbeiten - drei Regionalsieger - 100% Erfolg!

Britta Kemnitz
Montag, 06. März 2017




So lässt sich die diesjährige Teilnahme unserer Schülergruppen am Regionalwettbewerb Jugend forscht 2017 in Emden in Kürze zusammenfassen. Die Stimmung war wie immer unglaublich. Interessierte Nachwuchsforscher treffen aufeinander und erschaffen durch ihr Interesse an anderen Arbeiten ein ganz besonderes Flair, das geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung und der Neugier auf neue Ideen. Auch der eine oder andere Kontakt zur Universität und zu Firmen konnte so geknüpft werden. Fünf Schüler hatten insgesamt drei Arbeiten in drei verschiedenen Fachrichtungen eingereicht. Alle drei Gruppen wurden in ihrer Fachrichtung Regionalsieger und können somit vom 20. bis zum 22.03.17 zum Landeswettbewerb Niedersachsen an die TU Clausthal fahren. Herzlichen Glückwunsch!

Hiermit haben sich die Schüler in ihren Arbeiten beschäftigt:

1. Fachrichtung Mathematik/Informatik
Teilnehmer: Nicolay Strohschen (11. Jg.), Phillip Ahlers (12.Jg.)
Betreuerin: Britta Kemnitz
Thema der Arbeit: Simulation der Evolution aufgrund neuronaler Netze

In diesem Computer-Programm simulieren die beiden Schüler die Evolution einer Art. Die Spezies dieser Art haben eine künstliche Intelligenz, d.h. sie sind unterschiedlich lernfähig und damit unterschiedlich überlebensfähig. Der Kern dieser künstlichen Intelligenz besteht aus neuronalen Netzwerken. Damit lässt sich sowohl die Evolution bestimmter Merkmale in einer Population simulieren als auch das Phänomen der künstlichen Intelligenz selbst.

2. Fachrichtung Biologie
Teilnehmer: Ole Riegel (11. Jg.)
Betreuer: Uwe Riegel
Thema der Arbeit: 45 Jahre NSG Fintlandsmoor - eine Bestandsaufnahme

Das Naturschutzgebiet (NSG) Fintlandsmoor besteht seit über 45 Jahren. Vom Wanderweg durch das Moor aus gesehen scheinen nur „schwarze Seen“ durch die Wiedervernässung entstanden zu sein. Die erwartete Revitalisierung des Moores wäre damit nicht eingetreten. Verlässt man jedoch den Wanderweg (nur mit Genehmigung des LK) und geht auf den Dämmen zwischen den Seen ins Kerngebiet des NSG, so findet man Biotoptypen, die für ein Hochmoor typisch sind. Die durchgeführte Bestandsaufnahme hat daher ergeben, dass das Moor auf einem guten Wege ist, wieder ein lebendes Hochmoor zu werden. Da die Revitalisierung ganz wesentlich vom Wasserstand im Torf abhängt, wurden anhand selbst gefertigter Pegel über zwei Jahre auch die Wasserbewegungen im Torf in Abhängigkeit von der Witterung untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass es innerhalb des Weißtorfs im Jahresverlauf sowohl vertikal als auch horizontal erhebliche Wasserbewegungen gibt.

3. Fachrichtung Geo- und Raumwissenschaften
Teilnehmer: Malte Hemmieoltmanns (10f), Lasse Riegel (RDS, 10. Jg.)
Betreuer: Uwe Riegel
Thema der Arbeit: Vom Moorsee zum Niedermoor

In einem ehemaligen Hochmoorgebiet südlich von Neuenburg haben die beiden Schüler einen verlandeten Moorsee untersucht, den alle für eine feuchte Senke hielten. Dieses ehemalige Baasenmeer ist jedoch erstaunlich tief, nämlich über 8 m, was sie durch zahlreiche Bohrungen herausfanden. Während die Hochmoore bis auf kleine Reste (NSGs) verschwunden sind, existiert hier ein lebendes Niedermoor. Außerdem untersuchten die beiden Schüler die mögliche Entstehungsgeschichte des Baasenmeeres und kamen aufgrund ihrer Ergebnisse und der Bohrprofile zu dem Schluss, dass es sich um eine Pingo-Ruine aus der Eiszeit handeln müsse. Außerdem fanden sie anhand von Kartenstudien heraus, dass das Baasenmeer bis mindestens 1964 größer als heute gewesen ist.

Rathausbesuch: Fokus Wirtschaft

Monika Kirmis
Mittwoch, 01. März 2017




Wie viele Unternehmen gibt es in Westerstede und wie viele Steuern bringen sie für die Stadtkasse? Warum werden keine Diskotheken gebaut, aber stattdessen zahlreiche Pflegeheime? Was ist eigentlich das Wirtschaftsforum? Solche und noch viele weitere Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c für einen Termin im Rathaus vorbereitet.

Im Rahmen des Politik-Wirtschaft-Unterrichts trafen sie sich dann am 19.12.2016 unter Betreuung von Herrn Janssen und Frau Kirmis mit dem Bürgermeister Klaus Groß, Jörg Nappe vom Amt für Immobilien, Wirtschaftsförderung und Marketing, und dem Vorsitzenden des Wirtschaftsforums, Arndt Henken. „Die wirtschaftliche Lage der Gemeinde Westerstede“ sollte das Thema sein, aber die Schülerinnen und Schüler interessierte noch viel mehr, wie z. B. die Zusammenarbeit mit der polnischen Partnerstadt Pleszew, die Flüchtlingssituation in der Gemeinde oder Stellungnahmen zur Präsidentenwahl in den USA. Nach der allgemeinen Vorstellung der Situation in der Gemeinde durch Herrn Groß gab Herr Nappe detaillierte Informationen über große Arbeitgeber in Westerstede, die Zahl der Unternehmen und deren Rechtsform. Es wurde weiterhin über den Haushalt, bzw. die Verschuldung und zukünftige Investitionen, gesprochen. Ein großes Zukunftsprojekt des Bürgermeisters ist der Aufbau eines lokalen Radiosenders. Wie Herr Nappe erläuterte, ist die allgemeine Lage der Gemeinde gut und die Schüler sollten sich keine Sorgen um ihre Praktikumsplätze im Juni machen. Dennoch gebe es durchaus Probleme, die vor allem Bürokratie und Bau- bzw. Gewerbegrundstückmangel beträfen.

Zum Abschluss stellte Herr Henken das Wirtschaftsforum vor, von dem die Schüler im Vorfeld nur eine geringe Vorstellung hatten. Das Wirtschaftsforum ist ein Verein, dem zur Zeit 226 Unternehmen und Freiberufler angehören, die durch vielfältige Veranstaltungen versuchen, die Lebens- und Wohnqualität in Westerstede zu verbessern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Veranstaltungen wie z.B. den „Autofrühling“ in der Innenstadt, den „Frühjahrs- und Herbstmarkt“, die „Kulinarische Einkaufsnacht“ oder den „Nikolausmarkt“ kannten zwar fast alle Schüler, aber dass diese ehrenamtlich von Mitgliedern des Wirtschaftsforums organisiert werden, war vielen neu. Eine weitere Initiative des Forums ist die Einführung einer eigenen Währung, des „Westersteder Wunschscheins“, der von den Einwohnern der Gemeinde gerne als eine Geschenkalternative genutzt wird. Hierüber sorgen die Bürger, bewusst oder unbewusst, dafür, dass das Geld in der Gemeinde verbleibt und nicht woanders ausgegeben wird. Das Treffen war für die Schülerinnen und Schüler sehr informativ und interessant. Sogar Herr Janssen, als Oldenburger, hat dabei noch manch Neues über Westerstede gelernt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Möglichkeit, vor Ort über Fragen zu sprechen, die die Schüler interessierten, und wünschen der Stadt, dass alle Initiativen erfolgreich sind und der Radiowunsch in Erfüllung geht.

In diesem Sinne auf ein baldiges „Wiederhören“!

Erfolg unseres Gymnasiums beim Mädchen-Fußballturnier

Maileen Frey, 10d
Freitag, 24. Februar 2017




Zu dem diesjährigen Mädchen-Fußball-Turnier am Tag des Schulsports des Kreises Ammerland am 25. Januar 2017 in der Brakenhoffhalle trat unser Gymnasium mit zwei Mannschaften an. Wie es der Zufall so wollte, landeten unsere beiden Mannschaften zusammen mit der OBS Bad Zwischenahn in einer Gruppe (A). In der anderen Gruppe (B) starteten die RDS, die OBS Augustfehn und das Gymnasium Bad Zwischenahn.

Das Eröffnungsspiel gewann unsere zweite Mannschaft souverän mit 4:1 gegen die OBS Bad Zwischenahn, und sie zeigte gleich, dass sie, obwohl sie zu den jüngeren Mannschaften gehörte, heute hier etwas erreichen wollte. Im dritten Spiel des Tages standen sich beide Mannschaften unserer Schule gegenüber. Schnell ging unsere zweite Mannschaft in Führung und es folgte ein bissiges, aber faires Spiel. Kurz vor Schluss gelang unserer ersten Mannschaft der Anschlusstreffer und man trennte sich mit einem umkämpften 1:1. Im zweiten Spiel für die erste Mannschaft unserer Schule ging es gegen die OBS Bad Zwischenahn. Dieses Spiel sollte entscheiden, welche Mannschaft als Gruppensieger der Gruppe A ins Halbfinale gegen den Gruppenzweiten aus der Gruppe B antreten würde. Locker und entspannt ging unsere erste Mannschaft in das Spiel, gewann durch gutes Kombinationsspiel souverän mit 8:0 und setzte sich damit an die Gruppenspitze.

Als Gruppensieger traf unsere erste Mannschaft im ersten Halbfinale auf die OBS Augustfehn. Schnell wurde klar, dass beide Mannschaften sich nichts schenken würden, doch nach einigen schönen Spielaktionen setzte sich unsere erste Mannschaft schließlich mit einem 1:0 durch, wodurch sie sich den Einzug ins Finale sicherte. Das zweite Halbfinalspiel bestritten unsere zweite Mannschaft und das Gymnasium Bad Zwischenahn. Diese Partie entschied das Gymnasium Bad Zwischenahn souverän mit 4:0 für sich und zog damit ebenfalls ins Finale ein.

Nach dem Spiel um Platz 5, in welchem sich die RDS mit einem klaren 5:1 gegen die OBS Bad Zwischenahn durchsetzte, stand das Spiel um Platz 3 auf dem Programm. Da diese Partie, in der unsere zweite Mannschaft gegen die OBS Augustfehn antrat, torlos endete, musste der Sieger im Neunmeterschießen ermittelt werden. Den ersten Neunmeter verwandelte Mara Sommer sicher und schoss unsere Schule damit in Führung. Doch auch die OBS Augustfehn konnte auf gute Schützinnen zurückgreifen und legte sofort nach. Zu unserem Pech verschossen unsere beiden anderen Schützinnen, sodass das Spiel schließlich 1:2 gegen uns endete. Als letztes Spiel fand das diesjährige Finalspiel statt, in dem unsere erste Mannschaft und das Gymnasium Bad Zwischenahn gegeneinander antraten. Obwohl unsere Mannschaft mehr Ballbesitz hatte und über ein besseres Passspiel verfügte, war das Spiel ausgeglichen. Man merkte deutlich, dass beide Mannschaften heute mit einem Sieg nach Hause fahren wollten. Schließlich gelang unserer Schule die Führung, doch das Gymnasium Bad Zwischenahn erhöhte den Druck und erzielte schnell den Ausgleichstreffer. Bis in die letzten Minuten folgte ein intensives Spiel, doch es blieb beim 1:1. So musste man ebenfalls ins Neunmeterschießen. Zu unserem Glück scheiterte das Gymnasium Bad Zwischenahn gleich beim ersten Neunmeter an unserer Torhüterin Jasmin Cölsmann. Doch auch unsere erste Schützin Femke Caspers scheiterte, und so ging das Gymnasium Bad Zwischenahn schließlich mit ihrer nächsten Schützin mit 2:1 in Führung. Doch unsere zweite Schützin Maileen Frey glich zum 2:2 aus. Anscheinend wollten die Schützinnen das Spiel spannend gestalten, denn sowohl die dritte Schützin des Gymnasiums Bad Zwischenahns als auch unsere eigene Kandidatin Neele Delger vergaben ihre Chance, sodass es in eine zweite Runde ging. Doch dieses Mal trafen alle drei Schützinnen unserer Schule (erneut Femke Caspers, Maileen Frey, Neele Delger) und wir gewannen das Spiel schließlich mit 5:4 nach Neunmeterschießen und wurden Turniersieger!

Mannschaftsfoto: Gymnasium Westerstede 1
Hintere Reihe v. l.: Herr Stöhr, Maileen Frey (10d), Jasmin Cölsmann (10c), Rebecca Ahrens (10f), Femke Caspers (10c)
Vordere Reihe v. l.: Natalie Stäuber (10f), Nela Gigas (9c), Rieke Lott (10b), Carolin Brandt (10b), Neele Delger (10b)

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Unterrichtszeiten

Stunde

Westerstede

Apen

1./2. Stunde 08:00 - 09:30 08:00 - 09:35
1. große Pause 09:30 - 09:50 09:35 - 09:55
3./4. Stunde 09:50 - 11:20 09:55 - 11:30
2. große Pause 11:20 - 11:45 11:30 - 11:45
5./6. Stunde 11:45 - 13:15 11:45 - 13:20
Mittagspause 13:15 - 14:10 13:20 - 14:00
7./8. Stunde 14:10 - 15:40 14:00 - 15:30

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